Kennfeldoptimierung
Wir passen die Kennfelder im Motorsteuergerät an dein Fahrzeug und seinen Softwarestand an.
Wie ein Kennfeld aufgebaut ist
Ein typisches Kennfeld hat eine X-Achse (z. B. Drehzahl), eine Y-Achse (z. B. Last oder Fahrpedalstellung) und darin die Sollwerte. Zwischen den Stützstellen rechnet das Steuergerät die Werte selbst aus. Moderne Steuergeräte haben mehrere tausend solcher Kennfelder, Kennlinien und Einzelwerte.
Warum wir keine fertigen Dateien nehmen
Derselbe Motor kann je nach Baujahr, Markt und Update unterschiedliche Datenstände haben. Deshalb arbeiten wir immer mit dem ausgelesenen Stand des konkreten Fahrzeugs. Wir suchen die relevanten Kennfelder heraus, ändern sie und prüfen danach, ob alles plausibel ist.
Welche Kennfelder typischerweise betroffen sind
- Fahrerwunschmoment und Drehmomentbegrenzer
- Ladedruck-Sollwert und -Begrenzung
- Einspritzmenge, Raildruck und Einspritzbeginn (Diesel)
- Zündwinkel und Füllung (Benziner)
- Rauch- bzw. Lambdabegrenzung
Was nicht verändert wird
Bauteilschutzfunktionen bleiben drin.
Häufige Fragen
Was ist ein Kennfeld?
Eine Tabelle im Steuergerät. Abhängig von zwei oder mehr Eingangsgrößen, meist Drehzahl und Last, gibt sie einen Sollwert vor, zum Beispiel für den Ladedruck.
Unterscheidet sich Kennfeldoptimierung von Chiptuning?
Im Alltag meint man damit dasselbe. Kennfeldoptimierung beschreibt nur genauer, was technisch passiert: Einzelne Kennfelder werden gezielt angepasst.
Wird eine fertige Datei aufgespielt?
Nein. Wir arbeiten mit dem ausgelesenen Originalstand deines Fahrzeugs und passen die Kennfelder darauf an. So bleiben Softwarestand, Varianten und Besonderheiten berücksichtigt.
Du möchtest wissen, was bei deinem Fahrzeug möglich ist?
Sende uns die wichtigsten Fahrzeugdaten. Wir prüfen die technischen Möglichkeiten und melden uns mit einer individuellen Einschätzung.